Patienten mit T2D, leichte Nierenfunktionsstörung können von einem DPP-4-Hemmer profitieren

In der 24-wöchigen Studie wurden 613 Patienten mit HbA1c 7,0-9,5% und eGFR 60-90 ml/min/1,73m2 unter Metformin-Sulfonylharnstoff einbezogen. Die teilnahmeberechtigten Teilnehmer wurden in eine von zwei Gruppen randomisiert, von denen die erste Patienten umfassten, die Sitagliptin 100 mg einmal täglich nahmen, und die andere Gruppe, die Dapagliflozin 5 mg einmal täglich mit bis zu 10 mg titrierte (n=307 bzw. n=306).

Ein Längsdatenanalysemodell wurde verwendet, um zu testen, ob Sitagliptin eine Nicht-Unterlegenheit gegenüber Dapagliflozin bei der Reduzierung von HbA1c nach 24 Wochen zeigte. Primäre Endpunkte waren Fastenplasmablutzucker, 2-Stündiger postprandialer Blutzucker, post-prandiales Insulin und Glucagon, Insulin-zu-Glucagon-Verhältnis und die Veränderung der Ausgangswerte in HbA1c nach 24 Wochen. Der Basisdurchschnitt hbA1c betrug 7,7 % bzw. 7,8 %, und der mittlere eGFR betrug 79,4 ml/min/1,73 m2 bzw. 76,9 ml/min/1,73 m2 für die Sitagliptin- bzw. Dapagliflozin-Gruppen.

Nach 24 Wochen zeigte die Sitagliptin-Gruppe eine größere mittlere Veränderung in HbA1c gegenüber der Ausgangsbasis gegenüber der Dapagliflozin-Gruppe (zwischen Gruppendifferenz, -0,15% [95% CI, -0,26 bis -0,04] p=0,006). Diese Ergebnisse bestätigten sowohl die Nichtunterlegenheit als auch die Überlegenheit von Sitagliptin gegenüber Dapagliflozin bei der mittleren Reduktion von HbA1c, die die vorgegebenen Kriterien erfüllte.

Die Forscher beobachteten auch einen höheren Prozentsatz der Patienten, die das Ziel HbA1c von 7 % in der Sitagliptin-Gruppe erreichten, wobei 43% der Patienten das HbA1c-Ziel in der Sitagliptin-Gruppe erreichten, gegenüber nur 27%, die das HbA1c-Ziel in der Dapagliflozin-Gruppe erreichten (Zwischengruppendifferenz, 15,5 [95% CI, 7,7-23,2]). Für den 2-stündigen postprandialen Glukoseausflug wurde kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen festgestellt.

Neben einer stärkeren Kontrolle der glykämischen, die Sitagliptin-Gruppe zeigte auch eine geringere Anzahl von unerwünschten Ereignissen, mit nur 48,9% der Teilnehmer erleben ein oder mehr unerwünschte Ereignisse im Vergleich zu 51,6% in der Dapagliflozin-Gruppe.

Insgesamt lieferten die Forscher überzeugende Beweise für die Zugabe von Sitagliptin-Therapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und leichter Niereninsuffizienz, deren Glukosespiegel auf Metformin-Sulfonylharnstoff unzureichend kontrolliert wurden. Im Vergleich zu Dapagliflozin erwies sich Sitagliptin nicht nur in Bezug auf die glykämische Wirksamkeit, sondern auch in Bezug auf Sicherheit und Verträglichkeit als vorteilhafter. Da die Zahl der Patienten mit Typ-2-Diabetes und Komorbiden weiter steigt, sind weitere Studien erforderlich, um Ärzten bei der Bewertung der Therapie für ihre Patienten besser zu dienen.

Üben Sie Perlen:

Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und leichter Niereninsuffizienz, die unzureichend auf Metformin mit oder ohne Sulfonylharnstofftherapie kontrolliert werden, kann Sitagliptin hinzugefügt werden, um glykämische Ziele zu erreichen.
Im Vergleich zu Dapagliflozin weist Sitagliptin neben einer stärkeren Reduzierung von HbA1c ein besseres Sicherheitsprofil auf.
Weder Dapagliflozin noch Sitagliptin haben eine signifikante Wirkung auf den 2-stündigen post-prandialen Glukosespiegel, wenn metformin -Sulfonylharnstoff bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und leichter Niereninsuffizienz zugesetzt wird.
Weitere Studien sind erforderlich, um zusätzliche DPP-4-Hemmer und SGLT2-Hemmer in ihrer Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und leichter Niereninsuffizienz zu vergleichen.

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